Birth Strike against China’s Population Policies

This article on China's population policies and women's refusal to serve as birth machines for the CCP's development program first appeared in the Swiss weekly WOZ in German on January 23, 2020. Meanwhile, the 'coronacrisis' has hit (not just) China, and it is unclear whether the scraping of official birth limits will happen this year. The women's struggle against the state's populations policies and for more control over their lives is still on and might even intensify in the face of even more state interference into people's personal lives.

China: Gebärstreik und Widerstand

Das chinesische Regime versucht, eine demografische Krise abzuwenden, und ruft die Frauen im Land zum Kinderkriegen auf. Bisher ohne Erfolg. Denn die patriarchale Familienordnung gerät zunehmend in die Kritik. Ein Artikel von Ralf Ruckus zur Bevölkerungspolitik in China, erschienen in der WOZ: https://www.woz.ch/2004/bevoelkerungspolitik-in-china/gebaerstreik-und-widerstand

Kritische Ansichten zur “Jasic-Bewegung” – Geeignete Taktik der Intervention?

Dies ist eine kurze Zusammenfassung der "Jasic-Bewegung", der darauffolgenden Repressionswelle und der Debatte zwischen linken Gruppen in China über den gegenwärtigen Stand der Klassenkämpfe und Formen der Arbeiterunterstützung in China. Darunter folgt eine Liste ausgewählter Artikel zur "Jasic-Bewegung" in Deutsch, Englisch und Chinesisch.

Audio-Mitschnitt: “China und die Linke”

Am 8. Januar 2020 fand in der taz-Kantine in Berlin eine Veranstaltung zum Thema "China und die Linke" statt. Ralf Ruckus stellte das von ihm übersetzte und herausgegebene Buch "Die andere Kulturrevolution" von Wu Yiching vor, und Felix Wemheuer sprach über sein Buch "Chinas große Umwälzung". Danach fragte Sven Hansen, Asien-Redakteur der taz, nach den sozialen Auseinandersetzungen in China, der geänderten Rolle des Landes im Weltmaßstab und den unterschiedlichen Positionen in der Linken zu China. Am Schluss entspann sich eine interessante Diskussion mit dem Publikum: Stream des Audio-Mittschnitts der Veranstaltung.

Zur Festnahme von Chen Weixiang in Guangzhou

Das rechte Regime der Kommunistischen Partei Chinas unterdrückt weiter organisierten Arbeiterwiderstand ‚von unten‘. Seit Sommer 2018 lässt sie regelmäßig AktivistInnen verhaften, die sich für eine Verbesserung von Arbeitsbedingungen, Frauenrechte und andere soziale Forderungen und Kämpfe einsetzen. Jetzt traf es Chen Weixiang, der sich für die Organisierung von StreißenreinigerInnen in Guangzhou engagierte.

Repression in China: Verhaftet, verhört, verschwunden

Die WOZ veröffentlichte Anfang August 2019 einen Beitrag von Ralf Ruckus zur Repressionswelle gegen Unterstützer und Unterstützerinnen von Arbeiterorganisierung und -protesten in der Volksrepublik China. Das KPCh-Regime, unter Druck wegen der Schwächung der Wirtschaft und den anhaltenden Sozialprotesten, ist in den letzten Jahren auch verstärkt gegen die chinesische Linke vorgegangen: https://www.woz.ch/1932/repression-in-china/verhaftet-verhoert-verschwunden

Tian’anmen 1989: Der Aufstand gegen die rote Bourgeoisie

Bis heute versucht das chinesische Regime, die gegen die Kommunistische Partei gerichteten Proteste 1989 aus dem öffentlichen Gedächtnis zu löschen. Sie fürchtet, dass ein Aufarbeitung der Ereignisse ihre Legitimität in der Bevölkerung untergraben könnte. Die Parteiführung setzte damals die sog. Volksbefreiungsarmee gegen die städtischen Massendemonstrationen ein, um eine weitere Ausbreitung der Bewegung, an der viele Arbeiter und Arbeiterinnen teilnahmen, zu verhindern. Ein Beitrag von Ralf Ruckus in der WOZ von Ende Mai 2019: https://www.woz.ch/1922/dreissig-jahre-tiananmen/der-aufstand-gegen-die-rote-bourgeoisie